Golfclub

Freude am Sport, Freude an der Natur!

Der Golfplatz in Bad Neuenahr feierte 2010 seinen 30. Geburtstag. Grund genug, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. In den frühen sechziger Jahren wurde bereits vom Stadtrat Bad Neuenahrs darüber nachgedacht, mit einem Golfplatz das Kurangebot der Stadt sinnvoll zu ergänzen.

 

Von dieser Idee bis zur Einweihung der 18-Loch Meisterschaftsanlage am 22. Juni 1982 und der damit verbundenen Vollendung der Anlage war es jedoch noch ein weiter Weg.
Am 22. Juni 1979 erblickt der Golf Club Köhlerhof Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. das Licht des Vereinsregisters. Damit wurde der erste entscheidende Schritt in die Zukunft des Golfsports an der Ahr gegangen.

 

Am 30. August 1980 wird mit der Eröffnung der Driving Range der Spielbetrieb offiziell aufgenommen. Auf dem Gelände, auf dem sich heute die Bahnen 1 und 2 befinden wird ein provisorischer 9-Loch-Par-3-Platz angelegt, der in den Jahren ’80 und ’81 Austragungsort der ersten Wettspiele ist.

Im Mai 1981 beginnt der Bau der 18-Loch-Meisterschaftsanlage, gleichzeitig wird das Gebäude des Köhlerhofs renoviert und das Köhlerstübchen als vorläufiges Clubhaus eröffnet. Tennisplaetze sollen Nicht-Golfern Abwechslung bieten und mit der Errichtung des Pförtner- und Aufsichtshauses sowie des Caddyhauses inklusive Waschplatz nimmt die Errichtung des Golfplatzes sichtbare Züge an.

Bei der Eröffnung des 18-Loch Platzes am 22. Juni 1982 zaehlt der Golfclub schon 250 Mitglieder. Wenige Jahre später jedoch droht der Traum vom Golfen an der Ahr zu platzen. Zunehmende Gerüchte und Befürchtungen über einen drohenden Zusammenbruch des Vereins sorgen viele Monate für Unruhe. Es folgt das endgültige ‘Aus’ und die Anlage fällt zurück an die Stadt.

 

Am 31.12.1986 unterzeichnen die drei bisherigen Mitglieder Olaf Junge, Gerd Rieg und Dieter Strunk mit der Stadtverwaltung die letzten Verträge um am darauf folgenden Neujahrstag 1987 das neue Kapitel des Golfsports an der Ahr einzuleiten: den Golf- und Landclub Bad Neuenahr-Ahrweiler- jetzt als Privatclub in der Rechtsform einer KG.

Mit 239 ‘alten’ Mitgliedern startet der GLC in seine erste Golfsaison, an deren Abschluss die Mitgliederzahl auf 475 angewachsen ist. Mit hohen Investitionen werden der Platz und die Nebenanlagen instandgesetzt und verbessert. Die alten Gebaeude werden aufwendig saniert und der Club organisatorisch umstrukturiert.

Im Herbst 1987 wird mit Wolfgang Steinheuer ein junger Mann als Gastronomiepaechter für das Clubrestaurant gewonnen, der zusammen mit seinem Chefkoch Jürgen Neumann seitdem Golfer und Gäste auf höchstem Niveau verwöhnt.

1989 ist das neue Clubhaus mit dem grosszügigen und modernen Restaurant fertiggestellt. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wird vom Köhlerstübchen, das schon lang zu klein geworden war, Abschied genommen. Schon das erste Clubfest in den neuen Räumen zeigt, dass sich die Mitglieder von Anfang an hier wohlfühlen werden.

In den folgenden Jahren gewinnt der GLC Bad Neuenahr immer mehr an Ansehen und Attraktivität, weit über die Grenzen des Ahrtales hinaus. Interessante Wettspiele begeistern zunehmend Mitglieder und Gäste.

 

Seit Einführung der 1. Bad Neuenahrer Golfwoche, die vom 18. – 25.8.1991 stattfand, pilgern jedes Jahr Golfbegeisterte aus dem In- und Ausland im Sommer an die Ahr um sich eine Woche lang mit ihresgleichen zu messen. Spielerischer Höhepunkt in der Geschichte des Clubs war neben prominenten Pro/Am Turnieren, Laenderpokalen und Einzelmeisterschaften, die Nationale Amateur-Meisterschaft von Deutschland im Jahr 1994.

Mit der Verpflichtung des US-Amerikaners Ron Swing, einem certified Superintendent, in 1999 wurde die Platzpflege auf Qualitätsnormen nach internationalen Massstäben umgestellt. Nach dreijähriger Anpassungsphase, erheblichen Investitionen an Platz, Maschinen und Personal gehört Bad Neuenahr heute zu den Spitzenanlagen des gesamten Köln-Bonner Raumes.

Die landschaftlich reizvolle Lage mit einem herausfordenden Platzdesign, der hervorragende Pflegezustand aber auch die mehrfach ausgezeichnete Gastronomie und das freundliche Ambiente bilden eine Gesamtleistung, die sich bundesweit sehen lassen kann.

 

 

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